Wie ich eine neue Art von Sprachschule aufbaue Benjamin Arlet spricht über sein Start-Up

von Benjamin Arlet, am 31.03.2013 - Kommentieren
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Benjamin Arlet gründet Rapidlingo

Ich habe vor zwei Wochen angefangen, eine Idee umzusetzen, die mir schon beinahe ein Jahr im Kopf herumgeschwebt ist. Und die geht so: Warum verbringen eigentlich so viele von uns mehrere Jahre damit, eine Fremdsprache zu lernen, anstatt einfach ein paar Monate im entsprechenden Land zu leben? Auf der einen Seite steht ein Zeitaufwand von rund 3 Monaten, auf der anderen einer von mindestens 2 Jahren. Und doch nehmen die meisten Menschen die 2 Jahre in Kauf. Warum?

Um das herauszufinden, beginnen wir besser ganz vorn.

Wenn Menschen eine Sprache lernen wollen, aber nicht so richtig vorankommen oder gar nicht erst starten, höre ich meist diese zwei Begründungen:

  1. Ich bin halt nicht so der Sprachentyp.
  2. Mir fehlen die Zeit und die Motivation, um das richtig anzugehen.

Die Probleme sind also zum einen die Unterschätzung der eigenen Lernfähigkeiten, und zum anderen eine unfokussierte, zeitraubende Herangehensweise. Für beide Probleme gibt es eine Lösung, die auf einer einfachen Tatsache beruht: Dass es nämlich für jeden möglich ist, eine Fremdsprache innerhalb von drei Monaten fließend zu erlernen.

Mit „fließend“ meine ich nicht „fehlerfrei“. Diese Unterscheidung ist extrem wichtig. Ich bin überzeugt davon, dass die meisten Sprachenlerner nicht das Ziel haben, eine Fremdsprache absolut perfekt zu beherrschen. Sie wollen stattdessen:

  1. Sich in der Sprache mit Worten zufriedenstellend verständlich machen können (d.h. nicht durch Zeichenkommunikation, Aufmalen oder sonstige nonverbale Verständigung, sondern durch Sprechen), und
  2. Die Kompetenz aufbauen, die Sprache ohne Scheu zu sprechen und dabei eine fließende Kommunikation zu ermöglichen.

Diese beiden Ziele kann jeder Sprachenlerner in drei Monaten erreichen. Wie soll das funktionieren?

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